Die historischen Gemäuer des einst zu den größten Grundherrschaften
der Oberlausitz gehörenden, im Jahre 1248 gestifteten Klosters
liegen direkt am Klosterwasser, das seinen Namen vom katholischen Kloster
erhielt und seinen Weg neben der Schwarzen Elster überwiegend durch
dessen frühere Besitztümer nimmt. Der vielseitige Austausch
zwischen Geist und Welt zählt im
Kloster
St. Marienstern zum Selbstverständnis. Mit der Äbtissin
widmen sich noch heute 19
Zisterzienserinnen
mit einem Altersdurchschnitt von knapp 60 Jahren dem feierlichen Stundengebet,
der Seelsorge und den in Haus und Garten anfallenden Arbeiten. In den
Wohnbereichen des Maria-Martha-Hauses sind ca. 90 behinderte Menschen
untergebracht, deren Betreuung, Ausbildung und Beschäftigung sich
die Nonnen zur Aufgabe gemacht haben. Teile des Klosters, wie die spätgotische
Hallenkirche mit dem mittelalterlichen Raumeindruck, der Klostergarten,
das Klostermuseum und die gepflegten Außenanlagen stehen jederzeit
zur Besichtigung offen.
Übrigens: Vielleicht begegnen Sie bei einem Spaziergang durch Panschwitz-Kuckau ja einmal unserem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, der hier mit seiner Familie lebt.
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